Ärzte Zeitung online, 07.07.2018

Sachsen/Thüringen

AOK investiert deutlich mehr in Prävention

DRESDEN. Die AOK Plus hat im vergangenen Jahr rund acht Prozent mehr für Prävention in Sachsen und Thüringen ausgegeben.

Die Kosten stiegen im Jahresvergleich um rund 2,9 Millionen Euro auf nun 39,8 Millionen Euro. Pro Versichertem ergaben das Ausgaben von 12,61 Euro nach 12,37 Euro im Jahr 2016.

Deshalb sei der Anstieg der Finanzmittel für Vorsorge nicht allein damit zu erklären, dass die Kasse 2017 mehr Mitglieder hatte, sagte Vorstand Stefan Kupfer.

Für die betriebliche Gesundheitsförderung gab die Kasse 2017 knapp sechs Millionen Euro aus. Das betraf 1085 Betriebe und 224.400 Beschäftigte. Die AOK sehe sich in der "Verantwortung, Gesundheit und Leistungsfähigkeit der erwerbstätigen Menschen in Sachsen und Thüringen zu fördern", ergänzte Kupfer.

Für die Vorsorge bei Familien und Kindertagesstätten stellte die Kasse mehr als sieben Millionen Euro bereit. Sie habe mehr als 100 Kurse angeboten und rund 30 000 Familien erreicht.

An Gesundheitskursen der individuellen Prävention nahmen rund 256 000 Versicherte teil, hierfür gab die AOK etwa 22 Millionen Euro aus. In die gesundheitsbezogene Selbsthilfe investierte sie zirka 3,4 Millionen Euro. (sve)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Herpes-Viren unter Alzheimerverdacht

Die Virus-Hypothese erhält neue Nahrung: Eine immunschwächende Aktivität der Herpesviren könnte Alzheimer befeuern, so eine Studie. mehr »

Das alles muss das Verarbeitungsverzeichnis enthalten

Zur Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung müssen Arztpraxen ein "Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten" anlegen. Was darin alles aufgeführt werden muss, fassen zwei Medizinrechtler zusammen. mehr »

Übermüdete Teens oft adipös und hyperton

Sowohl zu kurzer als auch schlechter Schlaf erhöht bei Jugendlichen das kardiometabolische Risiko. In der bisher größten Studie zum Thema wirkten sich entsprechende Defizite negativ auf Taillenumfang, Blutdruck und Lipide aus. mehr »