Ärzte Zeitung online, 09.09.2017

Transidentität

Forderung nach vereinfachtem Verfahren

BERLIN. Ein vereinfachtes Begutachtungsverfahren für Menschen mit Geschlechtsdysphorie fordert die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE). Mindestens zwölf Monate Alltagstest und Psychotherapie seien unangemessen und zu lang. Das aktuell gültige Prozedere widerspreche auch neuen internationalen Leitlinien zu "Geschlechtsinkongruenz", die in der neuen ICD-11 voraussichtlich nicht mehr als psychische Erkrankung klassifiziert werde. Gemessen am hohen Informationsbedarf gebe es auch zu wenig Beratungsstellen und zu wenig Experten, die sich mit dem Thema Identitätswechsel und Therapie auskennen, kritisiert die DGE im Vorfeld des zweiten Deutschen Hormontages am 16. September in Berlin. (aze)

Mehr zum Thema:

www.aerztezeitung.de/927247

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Unterwegs mit dem ADAC-Ambulanzjet

Wer auf Auslandsreisen krank wird, der ist froh, wenn schnelle Hilfe naht. Besonders zügig geht das mit einem Ambulanzjet - etwa vom ADAC. mehr »

Ein Besuch auf der Messe "Medicare Taiwan"

Taiwans Medizintechnikunternehmen gelten als Powerhouse - und sie suchen den Schulterschluss mit internationalen Partnern. Die "Medicare Taiwan" ist DER Branchentreff – ein Fachmessebesuch in Taipeh. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen.. mehr »