Ärzte Zeitung, 15.05.2018

Verbände fordern

Reform der Psychotherapeutenausbildung zügig fortzusetzen!

BERLIN. In einer gemeinsamen Stellungnahme fordern vier große Psychotherapeuten-Verbände die Politik auf, das Gesetzgebungsverfahren zur Reform der Psychotherapeutenausbildung zügig fortzusetzen.

Unterzeichner sind der Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten, die Gesellschaft für Verhaltenstherapie, die DPtV und die Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten. (eb)

Lesen Sie dazu auch:
Ärztetags-Beschluss zur Ausbildung: Psychotherapeuten-Verbände laufen Sturm

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[16.05.2018, 08:23:21]
Gerhard Leinz 
Schnellere Hilfe gegen Psychotherapeutenmangel möglich!
Es gibt eine einfache viel schnellere Hilfe gegen den Psychotherapeutenmangel: Eine gesetzliche Regelung der Bezahlung der Psychotherapeuten in Ausbildung in einer Tätigkeit im Psychiatrie"Praktikum" mit gleichzeitiger Verpflichtung zur stärkeren Verantwortungsübernahme auch in Hinblick zum Beispiel in Richtung Gutachterliche Tätigkeit (unter Fachärztlicher Supervision) bei Unterbringungsbeschlüsse in der Psychiatrie.. Diese Verpflichtung sollte die Vorausetzung haben: Psychiatrische Akutklinik. Eine inzwischen übliche Anerkennung von Weiterbildungsabschnitten von Psychotherapeuten in Ausbildung "gleichwertigen" Kliniken (z. B. Reha Kliniken) untergräbt die Qualität der Ausbilung der Psychotherapeuten.Eine derartige gesetzliche Initaitive würde auch schnell die Patientenversorgung in der Psychiatrie, die immer stärker unter Ärztemangel leidet, verbessern.

Gerhard Leinz
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
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