Ärzte Zeitung, 10.07.2014

Bayern

AOK und BHÄV verhandeln Hausarztvertrag

MÜNCHEN. Sechs Wochen Zeit haben der Bayerische Hausärzteverband und die AOK Bayern, um sich auf die Inhalte eines neuen Hausarztvertrags zu verständigen, heißt es in einem Rundschreiben des BHÄV.

Grundlage des Zeitrahmens seien Festsetzungen der Schiedsperson, des ehemaligen Präsidenten am Landessozialgericht Hessen, Dr. Harald Klein. Falls die Vertragsparteien nicht zu einem Konsens kommen, werde die Schiedsperson "zeitnah" Termine für das weitere Schiedsverfahren festlegen, heißt es.

Von den bisherigen inhaltlichen Vorgaben der Schiedsperson dürfen BHÄV und Krankenkasse nur dann abweichen, wenn sie sich auf eine vertragliche Lösung einigen. Der neue HzV-Vertrag soll Anfang 2015 starten.

Die AOK Bayern hatte den Hausarztvertrag, der bis zum 30. Juni 2014 befristet ist, im Sommer vergangenen Jahres ein Jahr vor Vertragsende gekündigt. Weil Verhandlungen zu keinem Ergebnis kamen, hatte der BHÄV ein Schiedsverfahren eingeleitet.

Da ein Konsens bisher nicht gefunden werden konnte, gelten die Inhalte des alten Vertrags für die nächsten zwei Quartale weiter. (fst)

Topics
Schlagworte
Hausarztverträge (309)
Bayern (939)
Organisationen
AOK (7573)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Lindert eine Lichtdusche Rückenschmerzen?

In einer Pilotstudie fanden US-Forscher Hinweise, dass Licht subjektive Schmerzen lindert. Eine morgendliche Lichtdusche könnte gegen chronische Rückenschmerzen helfen. mehr »

VR-Brille anstatt Zigarette

Eine Virtual-Reality-Anwendung soll Raucher vom Glimmstängel wegbringen. Die Idee: Sie lernen virtuell ihren Raucher-Impuls zu kontrollieren. mehr »

Konzept der e-Patientenakte steht

Die ePA nimmt Formen an. Ärzte, Kassen und gematik haben sich auf ein Vorgehen zur Gestaltung der ePA geeinigt. Die Industrie bleib vorerst außen vor. mehr »