Ärzte Zeitung, 16.02.2011

Palliativmediziner kritisieren SAPV-Mängel

FULDA (ine). Defizite bei der Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Menschen im Landkreis Fulda bemängelten Vertreter von Initiativen wie dem "Palliativnetz Osthessen" bei einem Besuch von SPD-Politikern aus dem hessischen Landtag.

Laut Deutscher Palliativ-Stiftung seien im vergangenen Jahr im Landkreis etwa 500 Patienten palliativ behandelt worden. Eine flächendeckende und finanzierte Versorgung sei jedoch noch lange nicht in Sicht.

Dazu fehle es an einer Palliativstation am Krankenhaus. Kritik gab es auch am Entlassmanagement der Kliniken, die schwerstkranke Patienten oft zu spät entlassen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Dicker Hals = dickes Risiko fürs Herz

Nicht nur ein dicker Bauch spricht Bände – der Halsumfang eignet sich ebenfalls, um das kardiovaskuläre Risiko abzuschätzen. mehr »

Junge Ärzte müssen etwas zur Versorgung auf dem Land beitragen!

Politik und Verbände mühen sich ab, um junge Ärzte für die Versorgung auf dem Land zu begeistern. Blogger Dr. Jonas Hofmann-Eifler sieht die Verantwortung ein Stück weit auch bei sich und seinen Kollegen. mehr »

MDK lehnt Pflegeanträge seltener ab

Kommen die Pflegereformen bei den Versicherten an? Neuen Zahlen zufolge fallen weniger Antragssteller durchs Raster und erhalten somit Leistungen. mehr »