Ärzte Zeitung, 18.06.2014

Palliativversorgung

Viele Menschen beklagen Wissensdefizite

BERLIN. 72 Prozent der Frauen und 66 Prozent der Männer befürchten, dass sie in der letzten Lebensphase leiden müssen. 54 Prozent fühlen sich nur unzureichend über Betreuungs- und Versorgungsangebote vor dem Tod aufgeklärt. Das hat eine repräsentative Befragung der Schwenninger Krankenkasse unter 1000 Bundesbürgern ergeben.

"Vor der im Bundestag anstehenden Diskussion zur Sterbehilfe sollte auch ein Signal an die Bevölkerung ausgehen, sich intensiver mit der letzten Lebensphase zu beschäftigen", sagte Schwenninger-Vorstandschef Siegfried Gänsler. Dies gelte auch für die Kassen.

"Die Möglichkeiten von Hospizarbeit und Palliativversorgung sind in der Bevölkerung nach wie vor zu wenig bekannt", beklagte Thomas Sitte, Vorstandschef der Deutschen PalliativStiftung, mit Blick auf die Ergebnisse der Befragung. (fuh)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Warum Schlafmangel heißhungrig macht

Schlafmangel kurbelt den Hunger an, das kennen viele aus Erfahrung. Warum das so ist, haben jetzt Forscher entschlüsselt: Es liegt nicht an den Hormonen. mehr »

So hoch ist der neue Beitragssatz Ihrer Krankenkasse

Für Millionen Kassenpatienten sinkt der Beitragssatz. Welche Krankenkasse 2019 günstiger wird, welche teurer und welche ihre Beiträge stabil hält, zeigen wir in unserem großen Beitragssatz-Check mit aktuell 39 Kassen. mehr »

Künstliche Intelligenz verändert die Medizin

Bei der Künstlichen Intelligenz (KI) rückt die Medizin immer stärker in den Fokus. Medizinethiker Professor Georg Marckmann erläutert im Interview, warum KI ein wertvoller Baustein bei Diagnostik und Therapie sein kann. mehr »