Ärzte Zeitung online, 20.08.2019

Bayern

SAPV-Angebot soll ausgebaut werden

MÜNCHEN. Das bayerische Gesundheitsministerium will die ambulante Palliativversorgung im Freistaat ausbauen. Das hat die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) anlässlich des Festakts „10 Jahre spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) in Bayern“ in Münchendeutlich gemacht. Ziel sei es, die Angebote im Bereich der Hospiz- und Palliativversorgung „bedarfsgerecht weiterzuentwickeln und zu verdoppeln“.

Sie wies darauf hin, dass in den vergangenen zehn Jahren eine nahezu flächendeckende ambulante spezialisierte Palliativversorgung in Bayern aufgebaut worden sei. 45 SAPV-Teams würden sich um schwerstkranke und sterbende Menschen kümmern. Darüber hinaus gebe es sechs Kinderpalliativteams. Das Gesundheitsministerium fördere den Aufbau der SAPV durch eine Anschubfinanzierung von bis zu 15.000 Euro pro Team.

Seit 2010 habe der Freistaat 39 SAPV-Teams, darunter auch drei Kinder-Teams, mit rund 563.000 Euro unterstützt. Insgesamt wurden für die Hospiz- und Palliativversorgung bislang 1,4 Millionen Euro bereitgestellt. (sct)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Laienreanimation wird wiederbelebt

„Prüfen, Rufen, Drücken“: Der Deutsche Rat für Wiederbelebung hat eine bundesweite Kampagne gestartet, um mehr Laienhelfer zu gewinnen. mehr »

Kabinett beschließt eAU

Die Bundesregierung hat jetzt einstimmig das Bürokratieentlastungsgesetz auf den parlamentarischen Weg gebracht. Darin enthalten: die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. mehr »

Ärztliche Widersprüchlichkeit beim Thema Datensicherheit

Ob die Digitalisierung des Gesundheitswesens gelingt, hängt maßgeblich von den Fähigkeiten aller Akteure ab, die Datensicherheit zu gewährleisten. Doch daran hakt es, wie der Skandal um ungeschützte Radiologie-Daten beweist. mehr »