Ihre Meinung ist gefragt: Machen Sie bei unserer Online-Umfrage mit!

Ärzte Zeitung online, 24.10.2013

Erstmals seit 20 Jahren

Kaiserschnittrate gesunken

Erstmals seit 20 Jahren sind anteilsmäßig weniger Babys per Kaiserschnitt zur Welt gekommen als im Vorjahr.

WIESBADEN. Der Anteil der Frauen, die ihr Baby im Krankenhaus per Kaiserschnitt zur Welt bringen, ist erstmals seit 21 Jahren leicht gesunken.

31,7 Prozent der Schwangeren haben 2012 in Deutschland per Kaiserschnitt entbunden, das waren 0,4 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr und der erste Rückgang seit Beginn der Erhebung im Jahr 1991.

Bis 2011 war der Anteil der Entbindungen per Kaiserschnitt stetig gestiegen und hat sich im Vergleich zu 1991 (15,3 Prozent) mehr als verdoppelt, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte.

Im Bundesländervergleich war die Kaiserschnittrate im Saarland mit mehr als einem Drittel (37,2 Prozent) am höchsten. Die wenigsten Kaiserschnittentbindungen gab es in Sachsen (23,7 Prozent).

Andere Geburtshilfen wurden auch 2012 nur selten angewandt: eine Saugglocke (Vakuumextraktion) kam bei 5,7 Prozent der Geburten zum Einsatz, eine Geburtszange sogar nur bei 0,5 Prozent. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Parodontitis als Risikofaktor für Krebs?

Ist eine Zahnbettentzündung ein Risikofaktor für bestimmte Krebsarten? Innerhalb einer großen Gruppe Frauen in der Menopause haben Forscher deutliche Zusammenhänge gefunden. mehr »

Kinder suchtkranker Eltern brauchen mehr Beachtung

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, fordert eine bessere Versorgung und Betreuung der Kinder von Suchtkranken. Kinder von Suchtkranken sind diesmal Schwerpunkt des Drogenberichts. mehr »

Hilfe für die Seele gefordert

Eine Krebsdiagnose ist ein Schock. Die Psychoonkologie soll helfen. Aber die Unterstützung ist wenig bekannt und unterfinanziert. mehr »