Direkt zum Inhaltsbereich

Kommentar zu RLV

Zurück zu den Ursprüngen

Rebekka HöhlVon Rebekka Höhl Veröffentlicht:

Vielen Ärzten waren die Regelleistungsvolumina (RLV) von Anfang an ein Dorn im Auge. Vor allem, weil Praxisbesonderheiten eher schwer abzubilden waren. Fand doch in der Regel eine Nivellierung der Fallwerte in einer Fachgruppe statt.

Und das konnten die qualifikationsgebundenen Zusatzvolumina (QZV) - so die gängige Meinung - nur begrenzt ausgleichen. Da ist es nicht verwunderlich, dass nun die KV Rheinland-Pfalz als eine der ersten KVen wieder nach den bewährten Individualbudgets greift, die vor Einführung der RLV 2009 galten.

Mit dem Versprechen, für jeden Arzt das Honorar auf Basis der tatsächlich erbrachten Leistungsmenge des Vorjahresquartals zu errechnen.

Regionale Besonderheiten und Praxisschwerpunkte lassen sich damit sicherlich besser abbilden. Aber inwieweit die neue, alte Systematik Ärzten insgesamt Vorteile bringt?

Hier muss sich das System erst bewähren, schließlich bleibt die Honorarmenge insgesamt gedeckelt. Trotzdem verbuchen die rheinland-pfälzischen Ärzte einen Vorteil für sich: Ihre KV hat ziemlich schnell reagiert und setzt die neue Honorarsystematik bereits ab April um

Läuft es nicht wie geplant, besteht daher die große Hoffnung, dass die KV hier ebenso zügig nachbessert.

Lesen Sie dazu auch den Bericht: Erste KV kippt die RLV

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Logo Digiteneers - Vertidisan

© Digitineers

Digitineers

Bei Schwindel – Vertidisan®: Die Therapie-App

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Logo Cardisio

© Doctolib

Doctolib

Mehr Service: KI-Assistenz rund um die Privatbehandlung

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums v.l.n.r.: Professor Karl Broich (BfArM), Dr. Jürgen Malzahn (AOK-Bundesverband), Dr. Christine Mundlos (ACHSE e.V.), Hauke Gerlof (Ärzte Zeitung), Dr. Johanna Callhoff (DRFZ), Professor Christoph Schöbel (Ruhrlandklinik, Universitätsmedizin Essen), Privatdozent Dr. Christoph Kowalski (Deutsche Krebsgesellschaft), Dr. Peter Kaskel (Idorsia)

© Thomas Kierok

ICD-11: Die Zeit ist reif für die Implementierung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Idorsia Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Bei erfolgreich therapierter Sialorrhö ist Teilhabe wieder leichter möglich

© Olesia Bilkei / stock.adobe.com [Symbolbild]

Glycopyrroniumbromid bei schwerer Sialorrhö†

Wirtschaftliche Verordnung durch bundesweite Praxisbesonderheit

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Proveca GmbH, Düsseldorf
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Anstoß zur Diskussion

Darmkrebs: Ist die koloskopische Überwachung falsch aufgestellt?

Lesetipps
Sklerenikterus bei einem älteren Patienten

© Dr. P. Marazzi / Science Photo Library

Meist Adenokarzinome

Tipps zur Früherkennung: Warnzeichen für Pankreaskrebs erkennen

Symbolbild eines Darms mit einer Lupe

© kirania / Generated with AI / Stock.adobe.com

Wandel der postoperativen Therapie

Morbus Crohn: Biologika senken das Rezidivrisiko nach Darmresektion

Sicht eines Patienten mit AMD: Das zentrale Sehen ist stark eingeschränkt durch einen dunklen Fleck.

© Tunatura - stock.adobe.com

AMD-Prävention

Altersabhängige Makuladegeneration: Leitlinie gibt Empfehlungen zum Screening