Ärzte Zeitung online, 31.07.2017
 

Inter- und Transsexualität

Regeln im EBM angepasst

BERLIN. Geschlechtsspezifische Leistungen im EBM, wie die Untersuchung der Prostata oder eine Mammografie, können seit Juli unabhängig von der personenstandsrechtlichen Geschlechtszuordnung abgerechnet werden. Entscheidend ist der organbezogene Befund, meldet die Kassenärztliche Bundesvereinigung.

Bisher galten die Bestimmungen nur, wenn bei einer Person das Geschlecht nicht zugeordnet werden konnte und auf der E-Card bei Geschlecht ein "X" stand.

Jetzt ist der organbezogene Befund auch bei Patienten mit bestimmtem Geschlecht bei Trans- oder Intersexualität ausschlaggebend. Zur korrekten Abrechnung muss die Pseudoziffer 88150 und der ICD-10-Code für Inter- und Transsexualität angegeben werden, heißt es. (mh)

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