Ärzte Zeitung, 27.01.2010

Kabinett hebt Prognose fürs Wachstum an

BERLIN (dpa). Die Bundesregierung hat ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr leicht angehoben. Sie erwartet statt 1,2 Prozent jetzt einen Zuwachs von 1,4 Prozent. Das geht aus dem Jahreswirtschaftsbericht hervor, den das Kabinett am Mittwochvormittag nach Angaben aus Regierungskreisen beschlossen hat.

Die Krise wird sich im Laufe des Jahres demnach stärker als bisher auf den Arbeitsmarkt auswirken. Im Jahresdurchschnitt wird mit einem Anstieg der Arbeitslosenquote von 8,2 auf 8,9 Prozent gerechnet. Für die Exportwirtschaft sagt die Regierung ein Plus von 5,1 Prozent voraus. 2009 waren die Ausfuhren um 14,7 Prozent eingebrochen. In dem Bericht bekennt sich Schwarz-Gelb auch zu weiteren Steuersenkungen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Junge sind besonders depressionsgefährdet

Der Alltag junger Menschen birgt hohe Risiken für Depressionen. Ärzte warnen: Die Gefahr der Chronifizierung ist groß. mehr »

Allergien machen Kindern zu schaffen

Allergien, psychische Störungen und Unfälle bleiben die häufigsten Risiken für chronische Krankheiten von Kindern. Vor allem Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis beeinträchtigen den Nachwuchs. mehr »