Ärzte Zeitung, 02.03.2016

Statistik

Mehr Personen im Job stützen Sozialkassen

WIESBADEN. Erfreuliches vom Arbeitsmarkt: Im Januar 2016 waren 522.000 mehr Menschen in Deutschland erwerbstätig als noch ein Jahr zuvor. Das ist ein Anstieg um 1,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag auf der Grundlage vorläufiger Berechnungen mitteilte. Damit nimmt auch die Anzahl derer zu, die Beiträge zur Sozialversicherung und damit zur Krankenversicherung leisten.

Als Ursache für diese Entwicklung deuten die Statistiker in Wiesbaden auf einen guten Konjunkturverlauf und die milde Witterung. Erwerbslos seien im Januar rund 1,8 Millionen Personen gewesen, knapp 250.000 oder 12 Prozent weniger als im Vorjahresvergleich, heißt es.

Aus jahreszeitlichen Gründen sank nach vorläufigen Ergebnissen der Erwerbstätigenrechnung die Anzahl der Erwerbstätigen im Januar im Vergleich zum Vormonat um 321.000 Personen oder 0,7 Prozent. Ein Rückgang der Erwerbstätigkeit im Vormonatsvergleich sei jedoch im Januar üblich, heißt es. Insgesamt zählte das Statistische Bundesamt 42,95 Millionen Personen in Deutschland, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen. (mh)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Bekommen Kinder O-Beine durch Sport?

Zu O-Beinen neigen offenbar viele Kinder, die bestimmte Sportarten betreiben. Dabei wirkt die einseitige Druckbelastung im Knie als Wachstumsbremse, vermuten Forscher. mehr »

Neue Leitlinie zum Kopfschmerz durch Schmerzmittel-Übergebrauch

Schmerzmittel können vorbestehende Kopfschmerzen verstärken und chronifizieren - wenn man sie zu oft, zu lange oder zu hoch dosiert einnimmt. Eine neue Leitlinie zeigt auf, wie Ärzte solchen Patienten helfen können. mehr »

Nicht nur zu viel LDL-C ist schädlich

Atherosklerose entsteht offenbar nicht nur, wenn zu viel LDL-Cholesterin im Blut zirkuliert. Der Aufbau der Partikel scheint ebenfalls eine wichtige Rolle zu spielen – und hier lässt sich therapeutisch eingreifen, wie Wissenschaftler zeigen. mehr »