Ärzte Zeitung online, 19.12.2013
 

Undenkbar

Eine Zukunft der Landarztpraxis ohne "MoNi"

Das Arztehepaar Renken im niedersächsischen Schneverdingen will auf seine Entlastungsassistentin nicht mehr verzichten. Und das, obwohl Dr. Michael Renken anfangs eher skeptisch war.

Von Angela Misslbeck

Eine Zukunft der Landarztpraxis ohne "MoNi"

Mehr als 4000 Patienten versorgt das Arztehepaar Jasmin und Dr. Michael Renken in Schneverdingen.

© Angela Mißlbeck

SCHNEVERDINGEN. Dr. Michael und Jasmin Renken wollen auf ihre "MoNi" nicht mehr verzichten. In ihrer hausärztlichen Praxis mit insgesamt neun Arzthelferinnen im niedersächsischen Schneverdingen versorgen die beiden Ärzte mehr als 4000 Patienten. "Ich schaffe das einfach nicht mehr", sagt Michael Renken.

Ältere Ärzte in der Region sind oft bis 23 Uhr in der Praxis, berichtet er. "Das ist nicht unser Lebensmodell." Renken und seine Frau haben eine sechsjährige Tochter. "Es geht nicht nur um Geld, es geht auch um Freizeit", so Renken.

MFA Andrea musste erst überzeugt werden

Seit 2011 macht das Arztehepaar Renken mit beim Modell Niedersachsen (MoNi). Seitdem übernimmt MoNi, die eigentlich Andrea heißt, Hausbesuche im Auftrag der Ärzte.

Andrea war schon vor dem Ehepaar Renken in der Praxis. Der Arzt erinnert sich an seine ersten Erlebnisse in der Praxis: "Erfahrene Arzthelferin zeigt jungem Arzt, wie Wundversorgung geht - so läuft es."

Anfangs hatte Renken Vorbehalte gegen die Teilnahme an dem Modellprojekt.

Was Michael renken überzeugt hat, lesen Sie exklusiv in der App "Ärzte Zeitung digital" vom 19.12.

Jetzt auch auf Android lesen ...Jetzt gleich lesen ...

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Überlebensvorteil bei Übergewicht nur ein Trugschluss?

Übergewicht ist ein kardiovaskulärer Risikofaktor, doch wer schon eine entsprechende Erkrankung hat, lebt länger. Stimmt dieses "Adipositas-Paradox" vielleicht gar nicht? mehr »

Oh, Britannia! Was hat der "Brexismus" aus dir gemacht?

Von wegen Tea Time, Queen und Linksverkehr: Nicht nur der Blick der Briten auf die EU hat sich geändert. Umgekehrt blicken auch Menschen weit außerhalb Europas inzwischen mit Unverständnis auf die Insel. mehr »

Sechs Kassen auf der Kippe – Barmer-Chef fordert Reformen

Dramatischer Zwischenruf: Das wirtschaftliche Gefüge der GKV sei instabil, sagt Barmer Chef Straub. Rund ein halbes Dutzend großer Kassen würden nur noch von der guten Konjunktur getragen. mehr »