Ärzte Zeitung online, 17.08.2018

Urteil des Bundessozialgerichts

Geringere Sozialbeiträge bei Einkünften unter 850 Euro

KASSEL. Wenn bei einer mit einer MFA vereinbarten Altersteilzeit das Bruttoeinkommen unter monatlich 850 Euro sinkt, muss sie geringere Sozialbeiträge zahlen. Das hat das Bundessozialgericht (BSG) entsprechend zu einer Anwaltskanzlei entschieden. Um die Beitragsbelastung abzufedern, gibt es für geringe Einkünfte oberhalb von Minijobs eine "Gleitzone", derzeit über 450 bis 850 Euro.

Die Rentenversicherung ließ diese bislang nur gelten, wenn das Einkommen über das eines Minijobs hinauswächst. Doch für den Ausschluss gesunkener Einkommen gibt es keine Rechtsgrundlage, so das BSG. Im Internet gibt es kostenlose "Gleitzonenrechner", die sämtliche fälligen Abgaben berechnen. (mwo)

Bundessozialgericht Az.: B 12 R 4/18 R

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Mehr Sicherheit vor Arzneimittel-Pfusch

Die aktuellen Arznei-Skandale haben den Gesetzgeber auf den Plan gerufen. Die Kompetenz der Bundesinstitute bei Rückrufen soll gestärkt, der Arzneimittelvertrieb sicherer werden. mehr »

Muster-Weiterbildung in trockenen Tüchern

Der Vorstand der Bundesärztekammer hat einstimmig die Gesamt-Novelle der (Muster-)Weiterbildungsordnung (MWBO) für Ärzte beschlossen und veröffentlicht. mehr »

Zehn Regeln für die Rheuma-Therapie

In der medikamentösen Behandlung von älteren Rheuma-Patienten gilt es für Ärzte, einiges zu beachten. Rheumatologen haben zehn Empfehlungen verfasst. mehr »