Ärzte Zeitung, 17.12.2015

Ausländische Hochschulen

Ungarn und Tschechien bei Medizinstudenten beliebt

WIESBADEN. Ungarn und die Tschechische Republik waren 2013 unter deutschen Studenten ein beliebtes Ziel für das Medizinstudium.

Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte, waren 2013 rund zwei Drittel der deutschen Studenten in den beiden Ländern in der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswesen eingeschrieben.

Insgesamt waren 2013 nach Angaben der Statistiker 134.500 deutsche Studenten an ausländischen Hochschulen eingeschrieben - im Vergleich zu 2012 ein Rückgang um 3,2 Prozent oder 4400.

Die vier beliebtesten Zielländer seien 2013 Österreich (19,7 Prozent), die Niederlande (17,2 Prozent), Großbritannien (11,7 Prozent) und die Schweiz (11 Prozent) gewesen. (maw)

[18.12.2015, 07:58:08]
Dr. Henning Fischer 
@Dr. Künzel: die Unis folgender Länder leben von Studiengebühren deutscher Studenten?:

"Die vier beliebtesten Zielländer seien 2013 Österreich (19,7 Prozent), die Niederlande (17,2 Prozent), Großbritannien (11,7 Prozent) und die Schweiz (11 Prozent) gewesen"

Oder sind mit "Zielländer" diejenigen gemeint, in die deutsche Studenten nach dem Studium in Ungarn abhauen?
 zum Beitrag »
[17.12.2015, 19:20:30]
Dr. Robert Künzel 
@Dr. Fischer, es liegt auf der Hand, was die Länder davon haben....
.....ich empfehle Ihnen, zur Info mal z.B. bei der bekannten Agentur www.studimed.de eine Infomappe für Abiturienten zu bestellen. Da werden Sie Soll und Haben in Euro und Cent aufgeschlüsselt bekommen. Ich nehme mal an, daß durch die saftigen Studiengebühren der Ausländer die EU-Unis in Lehre und Forschung gut ausgestattet werden können. Eine klassische Win-Win Situation: Die deutschen Abiturienten können ohne Wartezeit/NC-Stress ein Medizinstudium nach EU-Norm mit garantierter Anerkennung des Abschlusses absolvieren und bekommen in aller Regel das Berufsdoktorat ohne zusätzlichen Zeitverlust gleich mit dazu. Die Unis können mit Ausstattung und qualifiziertem Lehrpersonal kräftig nachrüsten und somit auch den einheimischen Studenten eine Ausbildung ermöglichen, die so wohl ansonsten nicht möglich wäre. Wenn man einmal ganz nüchtern die Zeit und Kosten auf dem Weg zum deutschen Dr.med. mit den Studiengebühren an einer EU-Medizinuni vergleicht, dann relativieren sich auch die Studiengebühren dort ganz schnell wieder. zum Beitrag »
[17.12.2015, 12:12:58]
Dr. Henning Fischer 
diese Länder bilden deutsche Ärzte aus, um sie dann nach Deutschland ziehen zu lassen?

was haben diese Länder davon?
 zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Stress in der Arbeit, Demenz als Rentner?

Wer sich im Berufsleben sehr gestresst fühlt, baut als Rentner schneller geistig ab. Liegt das tatsächlich an den Arbeitsbedingungen? Forscher sind dieser Frage jetzt nachgegangen. mehr »

Weg mit dem Heilpraktikerberuf!

Die Abschaffung des Heilpraktikerberufes steht im Fokus eines aktuell publizierten Memorandums. Aufgestellt hat die Forderung der neu gegründete "Münsteraner Kreis" um die Medizinethikerin Prof. Bettina Schöne-Seifert. mehr »

Klinikärzte mahnen Diabetes-Screening an

Patienten mit Diabetes müssen länger im Krankenhaus bleiben und haben ein erhöhtes Risiko für Komplikationen. Tübinger Forscher kommen zu dem Ergebnis, dass ein Diabetes-Screening für über 50-Jährige sinnvoll ist. mehr »