Ärzte Zeitung online, 16.01.2017

EDV-Gebühren

KV Hessen ruft nach Gesetzgeber

FRANKFURT/MAIN. Die unterschiedliche Preispolitik der Software-Häuser bei der Umsetzung des Medikationsplans in der Praxis-EDV schlägt weiter Wellen.

Die Vertreterversammlung (VV) der KV Hessen ruft nun sogar nach dem Gesetzgeber: In einer einstimmigen Resolution fordern die VV-Mitglieder KBV und Aufsichtsbehörde auf, gesetzgeberische bzw. juristische Maßnahmen zu ergreifen, um die Anbieter dazu zu bringen, neue gesetzliche Verordnungen ohne Zusatzkosten in die Software einzupflegen.

Die Zulassung einer Software zur Abrechnung und Patientenverwaltung im GKV-Bereich müsse per Definition die volle Funktionalität für die gesetzlichen Erfordernisse, die für die Ärzte Pflichtanwendungen seien, beinhalten. (reh)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Diese Akuttherapie lässt Hypertoniker Berge erklimmen

Wenn Hypertoniker in großen Höhen kraxeln, steigt ihr Blutdruck viel stärker an als bei ähnlicher Belastung auf tieferem Niveau. Eine Akuttherapie kann dagegen helfen, berichten Ärzte. mehr »

Der Trend zur Knieprothese

Bundesweit werden immer mehr künstliche Kniegelenke eingesetzt - zunehmend auch bei Jüngeren. Medizinisch erklärbar sei der Trend nicht, so die Bertelsmann-Stiftung. Die Autoren vermuten finanzielle Gründe dahinter und geben Ärzten Tipps. mehr »

Sieben Forderungen sollen Modelprojekt ARMIN voran bringen

Bereits seit 2014 läuft die Arzneimittelinitiative "ARMIN" in Sachsen und Thüringen. Die Beteiligten des Modellprojekts haben jetzt Bilanz gezogen und sieben Forderungen an die Politik übergeben. mehr »