Ärzte Zeitung, 14.07.2011

Guter Start für Kartenleserpauschale in Brandenburg

POTSDAM (ami). Die Anlauffinanzierung für die Geräte zum Einlesen der elektronischen Gesundheitskarte in Brandenburg läuft. Bereits 1300 Ärzte haben bei ihrer Kassenärztlichen Vereinigung (KV) die Förderung beantragt.

Sie können wie auch in den anderen KV-Regionen bis zu 355 Euro für die Anschaffung und zusätzlich 215 Euro für die Installation der Kartenterminals erhalten (wir berichten).

Das hat die KV noch einmal in der Finanzierungsvereinbarung mit den Verbänden der Krankenkassen in Brandenburg, auf die sich KV und Kassen Ende Mai geeinigt haben, festgeschrieben.

Ärzte müssen die Pauschalen bis spätestens Ende September bei ihrer KV beantragen. Für stationäre Kartenterminals erhalten sie 355 Euro, für Mobilgeräte 280 Euro. Anspruch auf die Pauschale für Mobilgeräte haben nur Ärzte, die am Bereitschaftsdienst teilnehmen, Haus- und Heimbesuche machen oder in Fremdpraxen tätig sind.

In Einrichtungen mit angestellten Ärzten erhalten je drei Ärzte die Refinanzierungspauschale. Pro Praxisstandort werden maximal drei Kartenterminals gefördert.

In Brandenburg werden auch die elektronischen Arztausweise bereits ausgegeben. Dafür ist jedoch die Ärztekammer zuständig.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchesters bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor. Über eine weitere App erkennt sie Vorhofflimmern. Wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus? mehr »

Abtreibungsgegner darf Ärzte nicht Mörder nennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem katholischen Abtreibungsgegner Grenzen für Kritik an Ärzten aufgezeigt, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. mehr »