Ärzte Zeitung, 18.02.2012

AOK rüstet Terminals für E-Card auf

KÖLN (iss). Die AOK Rheinland/Hamburg will die Kundenterminals in ihren Geschäftsstellen aufrüsten.

Zurzeit können die Versicherten an den Terminals kostenlos die Fotos für die elektronische Gesundheitskarte (eGK) machen lassen. Künftig sollen sie dort auch die Daten einsehen, die auf der eGK gespeichert sind.

Nach Angaben der Kasse kommt inzwischen ein großer Teil der eGK-Fotos über die Terminals. Die AOK erhält an manchen Tagen zwischen 8000 und 10.000 Fotos.

Sie gibt jetzt monatlich rund 200.000 neue Karten aus. Im April soll die einmillionste eGK an einen Versicherten gehen.

Im Laufe des Jahres sollen die Kundenterminals zu sogenannten e-Kiosken weiterentwickelt werden.

Die Versicherten können dann sehen, was auf der Karte gespeichert ist. Im Moment sind das lediglich die Versichertenstammdaten. Die Kunden können sie überprüfen, aber nicht verändern.

Kommen neue Funktionen auf der eGK hinzu, soll der Versicherte auch die entsprechenden Daten am Terminal einsehen können.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Die Malaria-Gefahr wächst

Weltweit steigen Erkrankungszahlen an Malaria seit zwei Jahren wieder. Es trifft nicht nur Kinder in Entwicklungsländern, sondern auch Reisende aus Deutschland. mehr »

Kein Frühstück = höheres Diabetes-Risiko

Wer das Frühststücken auslässt, erhöht damit womöglich das Risiko für Diabetes. Eine Metaanalyse mit fast 100.000 Teilnehmern zeigt: Die Gefahr wächst mit den Tagen. mehr »

Gutachter schlagen neuen Pflege-TÜV vor

Weg mit den umstrittenen Pflegenoten, ist das Ziel eines neuen Pflege-TÜVs. Im Mittelpunkt soll nicht mehr die Dokumentation stehen, sondern die Ergebnisqualität stehen. mehr »