Ärzte Zeitung online, 04.04.2017

E-Akte

Anbieter versprechen offene Schnittstelle

KOBLENZ. Ab 2019 soll die Telematikinfrastruktur – laut E-Health-Gesetz – auch eine elektronische Patientenakte bieten. Damit die Daten jedoch tatsächlich problemlos von Arztsoftware zu Arztsoftware bzw. Kliniksoftware laufen können, haben sich nun auf Einladung der CompuGroup Medical (CGM) mehrere Anbieter von E-Patientenaktenlösungen, darunter InterSystems und vitabook, zu einem Workshop getroffen. Wie CGM berichtet hätte man sich darauf verständigt, sehr schnell gemeinsame Standards der sogenannten Interoperabilität (also für den Datenaustausch) zu definieren und sich dabei auch vorhandener Standards zu bedienen. "Wir sind mehr als zuversichtlich, dass die Termine des E-Health-Gesetzes eingehalten werden können und die Telematik-Infrastruktur zeitgerecht und bundesweit zur Verfügung stehen wird", so CGM-Vorstandsvorsitzender Frank Gotthardt. Das Konsortium um die CGM befindet sich bereits seit einigen Wochen in der Region Nordwest in der praktischen Testphase der Telematikinfrastruktur.(reh)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wenn Kokain auf Brust und Herz schlägt

Down nach dem High: Ein junger Mann kommt mit Brustschmerzen in die Notaufnahme, er hat am Tag zuvor Kokain konsumiert. Die Diagnostik ergibt einen überraschenden Befund. mehr »

Immer mehr BU-Fälle durch die Psyche

Der lange Arm der Leistungsgesellschaft oder einfach bessere Diagnose? Eine sprunghaft steigende Anzahl von Arbeitnehmern scheidet wegen psychischer Probleme vorzeitig aus dem Berufsleben aus. mehr »

Fehlerquelle Entlassbriefe

Unbekannte Abkürzungen und Therapieempfehlungen, die nicht zum Befund passen: Eine Umfrage unter Hausärzten deckt Verbesserungspotenzial in Entlassbriefen auf. mehr »