Ärzte Zeitung, 12.11.2012

Leitartikel zum blauen Knopf

Obamas "Datenbefreiung" kann weitergehen

Patienten wollen selbstständig über ihre Gesundheitsdaten verfügen - und verlangen Datensicherheit. In Deutschland wird deswegen mit hohem Aufwand die Telematikinfrastruktur entwickelt. Es könnte auch einfacher funktionieren, wie ein Blick in die USA zeigt.

Von Philipp Grätzel von Grätz

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Stecker rein, dann fließen die Daten in die E-Gesundheitsakte - in den USA.

© mkrberlin / fotolia.com

Durch die Wiederwahl Barack Obamas kann in den USA nun die "Blue Button"-Initiative fortgesetzt werden. Dank eines simplen und fast kostenfreien Gesetzes haben immer mehr Patienten Zugriff auf ihre Behandlungsdaten.

Regulierungswütige Länder wie Deutschland entwerfen milliardenschwere IT-Architekturen, um Patientendaten aus den Informationssystemen von Krankenhäusern und Praxen sicher zu extrahieren und einrichtungsübergreifend zur Verfügung zu stellen.

Die USA gehen etwas anders an dieses Thema heran ...

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[12.11.2012, 16:28:09]
Dr. Karlheinz Bayer 
Datenbefreiung?

Okay, ich habe verstanden.
Datenschutz war immer schon mehr eine Art Kerker für die Daten.
Der BLUE-Button sollte BLUES-Button heißen.
Und was sind schon Daten!
Das wahre Leben spielt sich an anderen Stellen ab, in der Cyber-Medizin zum Beispiel.
Vorschlag zur Güte, wir benennen die GEMATIK einfach um in FACEBOOK
und schicken die Datenschutzbeauftragten nach Guantanamo.
Yeeees, we caaaaan! zum Beitrag »
[12.11.2012, 13:37:28]
Dr. Uwe Wolfgang Popert 
Politiker voran
Nur Mut - was Amerika kommt, kann ja nicht schlecht sein!

Mein Vorschlag: Die Politiker der Regierungskoalition sollten mit gutem Beispiel voran gehen und ihre Krankenakte im Internet speichern.

Vielleicht kann ein Hacker mit "Like"-Buttons für ungeahnte Popularität sorgen - Krankheiten werden zum Quotenhit.

Das Politiker das nicht tun, ist eigentlich schlecht vorstellbar. Sie sind ja ohnehin "Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens" und sollten mit gutem Beispiel vorangehen. Oder?  zum Beitrag »

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