Ärzte Zeitung, 25.03.2013

Telemedizin

Um Akzeptanz der Ärzte wird gebuhlt

BERLIN. Mit einer stärkeren Hinwendung zum niedergelassenen Arzt möchte die Telemedizinbranche an Akzeptanz gewinnen.

Zur Vorstellung der Studie "Pro Telemonitoring" des Industrieverbandes VDE berichtete Heinrich Körtke vom Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen von einem Strategiewechsel bei der Patientenakquise, der auch von den Anbietern mitgetragen werde.

Zwar würden Patienten weiterhin über die Kasse identifiziert. Danach werde aber sofort der behandelnde Arzt kontaktiert und um eine Indikationsstellung gebeten. Wer mitmacht, erhält vierteljährlich Berichte über seinen Patienten.

"Das Telemedizinzentrum wird so zu einer Art Krankenschwester, die den Arzt unterstützt", so Körtke. Der Berliner Termin fand im Vorfeld einer auf Ende März terminierten Entscheidung des Bewertungsausschusses zur Finanzierung der ambulanten Telemedizin statt.

Rolf Koschorrek (CDU) kündigte an, dass eine Verzögerung dieser Entscheidung nicht hingenommen werde. (gvg)

Topics
Schlagworte
Telemedizin (2394)
Personen
Rolf Koschorrek (91)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »