Ärzte Zeitung, 08.02.2010

PLATOW Empfehlungen

NanoRepro setzt auf Schnelltests

Die Nanotechnologie spielt im Gesundheitsbereich eine zunehmend wichtigere Rolle. Aus diesem Bereich stammt auch NanoRepro. Das recht junge Unternehmen setzt mit seiner Technologie auf den Trend zur medizinischen Selbstindikation. Das Unternehmen aus dem mittelhessischen Marburg bietet Schnelltests für den Heimgebrauch an und startet nun eine Produktoffensive.

So wird derzeit mit "FertiQuick" ein Fruchtbarkeitstest für den Mann eingeführt. Großes Potenzial verspricht aber vor allem der "Cholesterin-Check", sind zu hohe Cholesterinwerte doch in unserer Gesellschaft weit verbreitet und gefürchtet. Erprobte Angebote wie ein Schwangerschaftstest runden das Produktportfolio ab.

2010 will das Management um den Gründer Olaf Stiller den Sprung in die Profitabilität schaffen. 2009 wurde noch ein Verlust von rund 300 000 Euro eingefahren. Im laufenden Geschäftsjahr scheinen rund 2 Mio. Euro Umsatz realistisch, wir rechnen zudem mit einer Umsatzrendite von mindestens 15%. Demgegenüber steht aktuell ein Börsenwert von gerade einmal 4,6 Mio. Euro. Die marktenge Aktie eignet sich mit Kauflimit 3,30 Euro als spekulative Beimischung für das Depot.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Dieses Training hält jung

Forscher haben in einer Studie Trainingsformen identifiziert, die die Zellalterung verlangsamen: Wer sein Leben verlängern will, sollte wohl eher aufs Laufband als in die Muckibude. mehr »

Mehr Ausgaben zur Gesundheitsförderung

Die gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr 8,1 Millionen Menschen mit gesundheitsfördernden und präventiven Maßnahmen erreicht – so viele wie nie zuvor. Doch es gibt auch Lücken. mehr »

Zahl der Abtreibungen zurückgegangen

2018 wird es wohl weniger Schwangerschaftsabbrüche geben als im Jahr zuvor, so eine Statistik. mehr »