Ärzte Zeitung, 10.03.2010

Der Tipp

Hausratversicherer streikt bei Aquarien

Haben Ärzte größere, nicht an Rohre angeschlossene Wasserbehältnisse, wie etwa ein Aquarium oder ein Wasserbett, sind sie mit einer einfachen Hausratversicherung nicht ausreichend gegen Schäden abgesichert. Denn in einer Standard-Police sind Schäden durch andere Wasserquellen als lecke Rohre und Boiler meistens nicht mitversichert.

Möchten sich Ärzte gegen Schäden durch andere Wasserbehälter absichern, haben sie zwei Möglichkeiten: Sie können eine erweiterte Hausrat-Police abschließen, die auch Schäden durch Aquarien und Wasserbetten deckt. "Alternativ besteht die Möglichkeit, die Risiken mit einer Deckungserweiterung in die bestehende Versicherung einzuschließen", sagt Borna Wakiel von der Gothaer Versicherung.

Eine solche Erweiterung ist je nach Versicherungsanbieter für einen jährlichen Aufschlag ab sieben Euro zu haben.

Auch ein Aquarium, das in der Arztpraxis steht, ist nicht automatisch mitversichert. Bei vielen Anbietern sei es inzwischen aber so, dass ein Aquarium in der Praxisinventarversicherung eingeschlossen sei, sagt ein Experte der Deutschen Ärzteversicherung. (lks)

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