Ärzte Zeitung, 13.12.2010

PLATOW Empfehlungen

Adidas will 2011 stärker wachsen als der Markt

Seit Ende September hat sich die Schlagzahl der Adidas-Aktie wieder erhöht. Dazu trug neben dem sonnigen Börsenumfeld auch der aufgelegte Strategieplan für die nächsten fünf Jahre bei, so dass das Papier mittlerweile die 50 Euro-Marke überschritten hat und nun am Allzeithoch vom Jahreswechsel 2007/08 schnuppert.

Sollte es der Dax-Konzern tatsächlich schaffen, seine Ziele bis 2015 zu erreichen, ist uns auch um die Aktie nicht bange. Immerhin will der Sportartikelhersteller bis dahin den Umsatz um 45 bis 50% steigern, während der Nettogewinn sogar schneller zulegen soll (um durchschnittlich 15% pro Jahr).

Damit bläst Adidas zum Angriff auf den Marktführer Nike. Im kommenden Jahr will der Konzern schneller wachsen als der Markt. Das Erlösplus soll währungsbereinigt im mittleren einstelligen Bereich liegen. Dabei plant der Konzern aber keine wesentlichen Zukäufe ein.

Potenzial schlummert weiterhin in der reanimierten Tochter Reebok und in den Schwellenländern. Auch wenn sich Analysten nur zum Teil zu Kaufempfehlungen durchringen können; die Entwicklung der Aktie lässt auf mehr hoffen. Interessierte Anleger greifen bei Adidas noch bis 50 Euro zu.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10869)
Organisationen
Adidas (39)
Nike (29)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Junge sind besonders depressionsgefährdet

Der Alltag junger Menschen birgt hohe Risiken für Depressionen. Ärzte warnen: Die Gefahr der Chronifizierung ist groß. mehr »

Allergien machen Kindern zu schaffen

Allergien, psychische Störungen und Unfälle bleiben die häufigsten Risiken für chronische Krankheiten von Kindern. Vor allem Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis beeinträchtigen den Nachwuchs. mehr »