Ärzte Zeitung, 04.03.2013
 

Wirtschaftsweiser

Politik des billigen Geldes hält an

FRANKFURT/MAIN. Der seit 1. März neu im Wirtschafts-Sachverständigenrat der Bundesregierung amtierende Frankfurter Wirtschaftsprofessor Volker Wieland sieht nach der Italien-Wahl die Geldpolitik der Europäische Zentralbank einmal mehr herausgefordert.

Mit einem baldigen Ausstieg aus der Politik des extrem billigen Geldes sei nicht zu rechnen. In jedem Fall, so Wieland, mache es das italienische Wahlergebnis noch schwieriger für die EZB, die Zügel anzuziehen.

Damit wachse die Gefahr, "dass es bald wieder zu Übertreibungen bei bestimmten Anlagen kommt". Außerdem riskiere die Politik des billigen Geldes zu geringen Sicherheiten, dass die Banken notwendige Bereinigungen ihrer Bilanzen hinauszögerten. (dpa)

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10551)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

"Super Mario" hält Senioren geistig fit

3D-Computerspiele trainieren die räumliche Orientierung älterer Menschen - und schützen einer Studie zufolge vor Demenz. mehr »

Das "Gewebefenster" ist wichtig!

Warum nach sechs Stunden keine Thrombektomie mehr veranlassen, wenn es noch gute Chancen auf funktionelle Verbesserungen gibt? Das fragen sich wohl viele Neuroradiologen. mehr »

Werden CAR-T-Zellen Standard?

Die FDA-Zulassung der ersten Therapie mit CAR-T-Zellen hat in diesem Jahr für Aufsehen gesorgt. Experten beim ASH-Kongress sind überzeugt, dass die Therapie bei immer mehr Patienten Anwendung finden wird. mehr »