Ärzte Zeitung App, 24.02.2014

Altersvorsorge

Geringe Belastung durch Finanzsteuer?

BERLIN. Einbußen bei der Altersvorsorge von Kleinanlegern durch die geplante Finanztransaktionssteuer können aus Sicht der Regierung begrenzt werden. Zwar könnten Belastungen der Renditen für Privatkunden und der Instrumente der betrieblichen und privaten Altersvorsorge nach den aktuellen Vorschlägen der EU-Kommission nicht ausgeschlossen werden.

Das Ausmaß hänge aber im Wesentlichen vom Typ des Anlageprodukts ab und davon, wie häufig einzelne Bestandteile der Anlage ver- oder gekauft werden. Das geht aus einem Schreiben des Finanzministeriums an den Finanzausschuss des Bundestages hervor.

"Bei geringen Umschlagshäufigkeiten und einer eher nachhaltigen Anlagestrategie dürften die Belastungen jedoch gering bleiben", schreibt der Parlamentarische Staatssekretär Michael Meister (CDU).

Insgesamt könnten Auswirkungen der Kommissionsvorschläge auf die Altersvorsorge derzeit nicht genau beziffert werden.Die Bundesregierung werde sich dafür einsetzen, dass die Finanztransaktionssteuer "möglichst keine negativen Folgen für die Altersvorsorge haben wird", bekräftigte Meister.

Deutschland und zehn weitere EU-Staaten wollen die Abgabe zunächst nur in ihren Ländern einführen. Ziel ist eine Einigung bis Ende Mai. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Unterwegs mit dem ADAC-Ambulanzjet

Wer auf Auslandsreisen krank wird, der ist froh, wenn schnelle Hilfe naht. Besonders zügig geht das mit einem Ambulanzjet - etwa vom ADAC. mehr »

Ein Besuch auf der Messe "Medicare Taiwan"

Taiwans Medizintechnikunternehmen gelten als Powerhouse - und sie suchen den Schulterschluss mit internationalen Partnern. Die "Medicare Taiwan" ist DER Branchentreff – ein Fachmessebesuch in Taipeh. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen.. mehr »