Ärzte Zeitung App, 20.11.2014

Immobilien

Branche klagt über gestiegene Baukosten

Die Wohnungswirtschaft mahnt die Regierung zu mehr Förderung des Wohnungsneubaus.

BERLIN. Die Wohnungswirtschaft befürchtet beim Neubau eine abflauende Konjunktur. "Wir haben ein Kostenproblem", sagte der Präsident des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), Axel Gedaschko, am Mittwoch in Berlin.

Die Baukosten seien seit der Jahrtausendwende um 30 Prozent gestiegen. Ein Grund seien etwa gestiegene Energiepreise.

Kritisch äußerte sich Gedaschko zur von der Bundesregierung geplanten Mietpreisbremse. Die würde vor allem Investoren abschrecken. In einer Umfrage sprachen sich die rund 3000 GdW-Mitgliedsunternehmen dafür aus, in Gebieten mit Mietpreisbremse zugleich den Wohnungsneubau speziell zu fördern.

Das könne durch einen Investitionszuschuss oder eine erhöhte lineare Abschreibung geschehen. Werde die Abschreibung für Abnutzung von zwei auf vier Prozent angehoben, kassiere der Staat zwar deutlich weniger Geld für jedes neu gebaute Haus.

Das werde aber mehr als ausgeglichen, weil einfach mehr gebaut werde. (dpa)

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10995)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Darum will Maria Rehborn unbedingt Landärztin werden

Studentin Maria Rehborn möchte Landärztin werden in den Bergen werden – ein Portrait. mehr »

Welches Wasser in die Nasendusche?

In unserem Trinkwasser tummeln sich viele Erreger. Forscher haben nun getestet, mit welcher Methode Nasenduschen-Wasser behandelt werden sollte, um diese abzutöten. mehr »

Die Rückkehr des Badearztes

Eine Medizinerin bringt die Region Wiesbaden ins Schwitzen: als einzige Badeärztin der Gegend. Der "Ärzte Zeitung" erklärt sie, warum sie Treppen steigen lässt statt eines EKGs – und wie sie 75 Patienten an ihrer Zunge erkannte. mehr »