Ärzte Zeitung online, 30.05.2017

Betriebliche Altersvorsorge

Arbeitgeberanteil zu niedrig?

BERLIN/MÜNCHEN. Die Verbraucherzentrale Bayern kritisiert den am Montag in Berlin vorgestellten Kompromiss der großen Koalition zum Betriebsrentenstärkungsgesetz. Die Verbraucherschützer kritisieren, dass Arbeitgeber mit dem Gesetz dazu verpflichtet werden sollen, 15 Prozent des Sparbeitrages zuzuschießen, wenn sich Arbeitnehmer für die Entgeltumwandlung zur betrieblichen Altersvorsorge entscheiden.

"Die betriebliche Entgeltumwandlung lohnt sich meist erst bei einem Arbeitgeberzuschuss von 40 Prozent", erläutert Merten Larisch, Altersvorsorgeberater der Verbraucherzentrale. Ansonsten sei es gerade für junge Menschen bis zum mittleren Alter besser, sich für andere Formen der Altersvorsorge zu entscheiden. (maw)

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10875)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Quereinstieg zum Hausarzt – reicht ein Jahr Weiterbildung?

Der Deutsche Hausärzteverband warnt vor einer Verwässerung der Weiterbildung zum Allgemeinmediziner. Ein Jahr Weiterbildung reiche nicht für Umsteiger aus der Klinik. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »