Ärzte Zeitung online, 30.05.2017
 

Betriebliche Altersvorsorge

Arbeitgeberanteil zu niedrig?

BERLIN/MÜNCHEN. Die Verbraucherzentrale Bayern kritisiert den am Montag in Berlin vorgestellten Kompromiss der großen Koalition zum Betriebsrentenstärkungsgesetz. Die Verbraucherschützer kritisieren, dass Arbeitgeber mit dem Gesetz dazu verpflichtet werden sollen, 15 Prozent des Sparbeitrages zuzuschießen, wenn sich Arbeitnehmer für die Entgeltumwandlung zur betrieblichen Altersvorsorge entscheiden.

"Die betriebliche Entgeltumwandlung lohnt sich meist erst bei einem Arbeitgeberzuschuss von 40 Prozent", erläutert Merten Larisch, Altersvorsorgeberater der Verbraucherzentrale. Ansonsten sei es gerade für junge Menschen bis zum mittleren Alter besser, sich für andere Formen der Altersvorsorge zu entscheiden. (maw)

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10519)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Progesteron-Gel kann Frühgeburt vermeiden

Sinkt der Progesteronspiegel in der Schwangerschaft zu früh, verursacht das wohl eine vorzeitige Wehentätigkeit und Geburt.Einige Frauen schützt eine vaginale Hormonapplikation davor. mehr »

Statine mit antibakterieller Wirkung

Die kardiovaskuläre Prävention mit einem Statin schützt möglicherweise auch vor Staphylococcus-aureus-Bakteriämien. Das hat eine dänische Studie ergeben. mehr »

Das steht in der neuen Hausarzt-Leitlinie Multimorbidität

Die brandneue S3-Leitlinie Multimorbidität stellt den Patienten als "großes Ganzes" in den Mittelpunkt – und gibt Ärzten eine Gesprächsanleitung an die Hand. mehr »