Ärzte Zeitung online, 17.07.2017

Platow Empfehlung

Zahlungsabwickler Wirecard kann noch mehr

Die Geschäfte bei Wirecard laufen hervorragend, weshalb der Zahlungsabwickler seine Ziele für das Gesamtjahr erhöht hat. So soll das EBITDA nun bis zu 406 Millionen Euro erreichen. Bislang hatte das Management einen Wert zwischen 382 Millionen und 400 Millionen Euro erwartet. Da die Nachricht nach dem Ende des zweiten Quartals kam, ist bei der Vorlage der Details für diesen Zeitraum (Veröffentlichung am 17. August) mit starken Zahlen zu rechnen. Denn die Aschheimer profitieren weiter von der zunehmenden Digitalisierung des Zahlungsverkehrs.

Die Q2-Daten wird CFO Burkhard Ley wohl schon mit seinem firmeninternen Nachfolger Alexander von Knoop präsentieren, der zum Jahreswechsel die Position übernimmt. CEO Markus Braun hat hingegen seinen Vertrag bis Ende 2020 verlängert. Auch diese Kontinuität im Management trug dazu bei, dass die Aktie ihre Rekordjagd fortsetzen kann. Bereits August 2016 war die Aktie eine Kaufempfehlung – gegenüber damals liegt sie heute 64,7 Prozent im Plus. Doch auch auf dem erhöhten Niveau bleibt das TecDax-Schwergewicht mit einem 2018er-KGV von 22 aussichtsreich. Wirecard bleibt ein Kauf, Stopp bei 51,50 Euro.

Chance: * Risiko: ISIN: DE0007472060

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10580)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Neuropathie-Test 2.0 – Handy-Vibration ersetzt Stimmgabel

Es genügt ein Handy mit Vibrationsfunktion: An den Fuß eines Diabetespatienten gehalten, zeigt es Forschern zuverlässig an, ob dieser an einer peripheren Neuropathie leidet. mehr »

Pflegerat fordert 50.000 Stellen für die Krankenhäuser

Was hat die Pflegepolitik bewirkt? Die Meinungen sind gespalten: Gesundheitsminister Gröhe lobt die Erfolge der Koalition in der Pflegepolitik. Der Pflegerat hält dagegen. mehr »

Bluttest erkennt acht Krebsformen gleichzeitig

Ein universeller Bluttest auf Krebs zur Früherkennung: Dieser Vision sind US-Forscher jetzt einen Schritt nähergekommen. mehr »