Ärzte Zeitung online, 28.08.2017
 

Alkoholsteuer

Regierung will Rausch nicht mit Fiskus austreiben

BERLIN. Die Bundesregierung hält nicht viel von höheren Steuern auf alkoholische Produkte. Das geht aus ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Die Linke hervor. Die Erfahrungen mit der 2004 eingeführten Alkopopsteuer zeigten, dass die Konsumenten auf andere Produkte ausweichen, so die Regierung. Außerdem könne eine Steuererhöhung die illegale Herstellung oder den Schmuggel von Alkohol begünstigen. Gleichwohl sei davon auszugehen, dass, wie bei anderen Konsumgütern auch, ein Zusammenhang zwischen Preisen und Komsumverhalten besteht. Bei "preissensiblen" Verbrauchergruppen könne eine Steuererhöhung zumindest theoretisch zu einer Verringerung des Konsums führen. (eb)

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