Alkoholsteuer

Regierung will Rausch nicht mit Fiskus austreiben

Veröffentlicht:

BERLIN. Die Bundesregierung hält nicht viel von höheren Steuern auf alkoholische Produkte. Das geht aus ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Die Linke hervor. Die Erfahrungen mit der 2004 eingeführten Alkopopsteuer zeigten, dass die Konsumenten auf andere Produkte ausweichen, so die Regierung. Außerdem könne eine Steuererhöhung die illegale Herstellung oder den Schmuggel von Alkohol begünstigen. Gleichwohl sei davon auszugehen, dass, wie bei anderen Konsumgütern auch, ein Zusammenhang zwischen Preisen und Komsumverhalten besteht. Bei "preissensiblen" Verbrauchergruppen könne eine Steuererhöhung zumindest theoretisch zu einer Verringerung des Konsums führen. (eb)

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Umstellung auf Living Guideline

S3-Leitlinie zu Pankreaskrebs aktualisiert

Lesetipps
Gefangen in der Gedankenspirale: Personen mit Depressionen und übertriebenen Ängsten profitieren von Entropie-steigernden Wirkstoffen wie Psychedelika.

© Jacqueline Weber / stock.adobe.com

Jahrestagung Amerikanische Neurologen

Eine Frage der Entropie: Wie Psychedelika bei Depressionen wirken

Gesundheitsminister Lauterbach hat angekündigt, den Entwurf für die Klinikreform am 8. Mai im Kabinett beraten lassen zu wollen. 

© picture alliance / Geisler-Fotopress

Großes Reformpuzzle

So will Lauterbach den Krankenhaus-Sektor umbauen