Ärzte Zeitung online, 20.11.2017
 

Hyperhidrose-IGeL

Neutrales Votum für Botulinumtoxin

ESSEN. Bei Hyperhidrose halten sich beim Einsatz von Botulinumtoxin-Injektionen Nutzen und Schaden die Waage. Zu dieser Einschätzung kommt das vom Medizinischen Dienst des GKV-Spitzenverbandes betriebene Online-Portal IGeL-Monitor, dessen Experten die Selbstzahlerleistung kritisch unter die Lupe genommen haben, wie der MDS am Montag vermeldete. Für das Votum habe der IGeL-Monitor wissenschaftliche Studien ausgewertet. Die Kassen bezahlen bei Hyperhidrose die Diagnose und Behandlung, etwa mit Substanzen, die auf die Haut aufgetragen werden. Unter bestimmten Umständen werden auch die Kosten für eine Behandlung mit Botulinumtoxin übernommen. Als IGeL koste die Behandlung zwischen 360 und 1000 Euro. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Überlebensvorteil bei Übergewicht nur ein Trugschluss?

Übergewicht ist ein kardiovaskulärer Risikofaktor, doch wer schon eine entsprechende Erkrankung hat, lebt länger. Stimmt dieses "Adipositas-Paradox" vielleicht gar nicht? mehr »

Digitalisierung – Ärzte zwischen Hoffnung und Ernüchterung

Viele Ärzte im Krankenhaus verbinden mit der Digitalisierung die Hoffnung auf Arbeitserleichterungen. Zugleich beklagen sie mangelhafte Vorbereitung und Umsetzung, so eine Umfrage. mehr »

Oh, Britannia! Was hat der "Brexismus" aus dir gemacht?

Von wegen Tea Time, Queen und Linksverkehr: Nicht nur der Blick der Briten auf die EU hat sich geändert. Umgekehrt blicken auch Menschen weit außerhalb Europas inzwischen mit Unverständnis auf die Insel. mehr »