Ärzte Zeitung, 06.05.2015

Buchtipp

Leitfaden für Facebook und Co in der Praxis

Liken, posten, taggen und twittern - Begriffe die zu Pausenhöfen, Jugendzentren oder zum Silicon Valley gehören, aber nicht zu Arztpraxen? Falsch! Viele Patienten tummeln sich heute ganz selbstverständlich in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter - die Kollegen auf Xing und LinkedIn.

Welche Chancen sich Ärzten damit eröffnen - aber auch welche Risiken - wollen PR-Berater Marc Däumler und der Jurist Marcus Hotze mit ihrem Buch "Social Media für die erfolgreiche Arztpraxis" zeigen.

Den Leser erwartet keine reine Lobeshymne auf die Möglichkeiten von Social Media. Die Autoren konzentrieren sich darauf, die Bereiche sozialer Netzwerke zu erklären, die für Arztpraxen von Bedeutung sind und blicken dabei kritisch auf die Kosten-Nutzen-Relation. Hinterfragt werden etwa Arztbewertungsportale.

Besonderes Augenmerk gilt den rechtlichen Aspekten, die Ärzte im Rahmen des Heilmittelwerbegesetzes beachten müssen, wenn sie sich sicher in Netzwerken bewegen wollen.

Das Buch richtet sich nicht nur an Social-Media-Einsteiger, die Überblick über die Materie erhalten wollen. Fortgeschrittenen werden praktische Arbeitshilfen, beispielsweise Checklisten für die Pflege des Facebook-Profils, geboten. (mh)

Social Media für die erfolgreiche Arztpraxis. Marc Däumler und Marcus M. Hotze, Auflage: 2015, Springer. 307 Seiten, 39,99 Euro. ISBN 978-3-642-37072-4

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Sind Light-Getränke nützlich oder schädlich fürs Herz?

Light-Getränke sind in Verruf gekommen, dick zu machen und Diabetes zu fördern. US-Experten nehmen Stellung zur Herzgesundheit von zuckerfreien Drinks - und differenzieren. mehr »

EU-Bürger im Brexit-England nur noch "Second Class"

Jetzt geht der Brexit offenbar in seine fiese Phase: Wer als EU-Bürger auf der Insel bleiben will, soll es nicht leicht haben, meint das britische Innenministerium. Was heißt das? mehr »

Weniger Salz? Studie nährt Zweifel an WHO-Empfehlungen

Die WHO rät derzeit, nicht mehr als 5 g Kochsalz mit der täglichen Kost aufzunehmen. Diese Empfehlung scheint nach den Daten einer großen Studie übertrieben zu sein. mehr »