Ärzte Zeitung, 18.08.2011

Partikeltherapie: Land Hessen warnt Rhön-Kliniken

WIESBADEN/MARBURG (eb). Die hessische Landesregierung macht Druck: Sie besteht darauf, dass an dem 2006 privatisierten Universitätsklinikum Marburg-Gießen eine Partikeltherapie zur speziellen Krebsbekämpfung anläuft.

Dies sei Teil des damaligen Vertrags zwischen dem Land und der Rhön Klinikum AG als neuem Betreiber gewesen, so Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) im Landtag in Wiesbaden.

Die Rhön Kliniken hatten im Juli erklärt, dass sich der Betrieb der mehr als rund 100 Millionen Euro teuren Therapieanlage "in der Breitenversorgung" wirtschaftlich nicht rechne.

Die Ministerin schloss unterdessen Schadensersatzforderungen an den Uniklinik-Betreiber nicht aus, falls die Anlage nicht, wie im Konsortiaalvertrag mit dem Rhön-Klinikum vereinbart, bis Ende 2012 in Betrieb geht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »