Ärzte Zeitung online, 20.01.2012

Kliniken fordern Finanzhilfe

BERLIN (dpa). Zur Finanzierung der Tarifeinigung für die Klinikärzte fordert die Deutsche Krankenhausgesellschaft von der Politik viel Geld.

Kliniken fordern Finanzhilfe

Die Wörter hängen zusammen.

© Klaus Rose

"Wir brauchen eine sofortige Finanzhilfe in Höhe einer halben Milliarde Euro zur Finanzierung dieses Tarifabschlusses", sagte ihr Präsident Alfred Dänzer der "Frankfurter Rundschau".

Der bevorstehende Tarifabschluss gefährde 10.000 bis 20.000 Arbeitsplätze in den Krankenhäusern. Sollte die Politik nicht helfen, den Abschluss zu finanzieren, würden Einschnitte vor allem bei den Pflegern erfolgen, warnte Dänzer.

Die bisherigen Eckpunkte sehen die 2,9 Prozent mehr Gehalt und eine Einmalzahlung von 440 Euro vor. Die Ärzte hatten einen Streik in rund 600 kommunalen Kliniken ab dem 26. Januar beschlossen.

Die Große Tarifkommission der Ärztegewerkschaft Marburger Bund will am Samstag über den Tarifkompromiss und die Absage des Streiks entscheiden.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Ausreichend Folsäure schützt Hypertoniker vor Schlaganfall

Bestimmte Hypertoniker sollten auf eine gute Folsäureversorgung achten. Dadurch können sie ihr Schlaganfallrisiko deutlich senken. mehr »

Feinsinnige Geister und Antisemiten

Ein neues Buch beleuchtet die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin während des Nationalsozialismus. Am Fallbeispiel Emil von Bergmann erkennen Leser, wie zwiegespalten die DGIM-Mitglieder waren. mehr »

Saunieren schützt vor Schlaganfall

Möglicherweise beugt häufiges Saunieren Hirninfarkten vor. In einer finnischen Studie war die Schlaganfallrate bei Saunafans um 60 Prozent reduziert - dafür mussten Saunagänger aber einen Faktor beherzigen. mehr »