Ärzte Zeitung, 30.01.2013

Uniklinik Tübingen

Angeborener Herzfehler - und erwachsen

TÜBINGEN. In enger Zusammenarbeit mit Hausärzten und Kardiologen werden am Tübinger Universitätsklinikum junge Menschen betreut, die mit einem angeborenen Herzfehler geboren und nun erwachsen geworden sind.

"Die Patienten entwachsen den Kinderherz-Spezialisten, den Erwachsenen-Kardiologen sind diese Krankheitsbilder aber bislang noch nicht vertraut", berichtet Kinderkardiologe Professor Michael Hofbeck vom überregionalen Zentrum für Erwachsene mit angeborenem Herzfehler (EMAH).

Das Universitätsklinikum Tübingen wurde im März vergangenen Jahres als überregionales EMAH-Zentrum zertifiziert.

Es ist das größte Zentrum in Baden-Württemberg. Jährlich werden dort rund 4000 Patienten mit angeborenem Herzfehler ambulant behandelt. 1000 von ihnen sind inzwischen über 18 Jahre alt.

Die häufigsten angeborenen Herzfehler sind die Fallot-Tetralogie, die Aortenstenose und die Aortenisthmusstenose. (mm)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Bundestag will zweite Runde für TSVG

Die erste Anhörungsrunde zum Termineservicegesetz verlief erwartungsgemäß kontrovers. Der Gesundheitsausschuss hat für den 13. Februar eine weitere Anhörung angesetzt. mehr »

Paul Ehrlich-Preis für Forschung zu Proteinfaltung

Für ihre Forschung zu Chaperonen erhalten Franz-Ulrich Hartl und Arthur L. Horwich den Paul Ehrlich-Preis 2019. Ihre Erkenntnisse könnten für neue Therapien bei neurodegenerativen Erkrankungen eingesetzt werden. mehr »

Ärzte sehr enttäuscht über Brexit-Votum

Das britische Parlament hat das von Premierministerin May ausgehandelte Brexit-Abkommen mit der EU abgeschmettert. Ärzte und Pharmabranche zeigen sich enttäuscht – und fordern endlich Klarheit. mehr »