Ärzte Zeitung, 04.04.2014

Borkum

Inselkrankenhaus nimmt Betrieb auf

BORKUM. Das Inselkrankenhaus auf der Nordseeinsel Borkum hat nach einjähriger Bauzeit seinen Betrieb aufgenommen.

Auf rund 1000 Quadratmetern Nutzfläche im Erdgeschoss bietet das Inselkrankenhaus 16 aufgestellte Betten, acht ausgewiesene Planbetten und eine internistischen Fachpraxis, teilt die gemeinnützige Klinikum Leer GmbH mit, die Trägerin des Hauses ist.

Im ersten Stock befinden sich zehn Mitarbeiterappartements und die Räume der angegliederten Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes.

"Wir freuen uns, dass wir in so kurzer Zeit unser neues Inselkrankenhaus bauen konnten. Dies ist nur durch das gemeinsame Engagement der Stadt Borkum, der Kreispolitik, sowie des Landes Niedersachsen mit dem Klinikum Leer möglich geworden", sagte Holger Glienke, Geschäftsführer der Klinikum Leer gGmbH.

Im zweiten Bauabschnitt werden das rund 50 Jahre alte Klinikgebäude und das Schwesternwohnheim abgerissen, damit ein Gesundheitszentrum mit Räumen für Physio- und Ergotherapeuten, Sanitätshaus und Praxen entstehen kann, hieß es.

Auch ein Hubschrauberlandeplatz wird auf dem Gelände des Inselkrankenhauses gebaut, teilte die Klinikum Leer GmbH mit.Borkum ist die westlichste und größte Insel der sieben bewohnten ostfriesischen Inseln vor der Küste Niedersachsens.

Die Insel hat rund 5000 Einwohner. Neben dem Inselkrankenhaus, das der Akutversorgung dient, hat Borkum mehrere weitere Kliniken, unter anderem die Knappschaftsklinik Borkum oder das Rehakrankenhaus Nordseeklinik Borkum. (cben)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Welche Reformen sind dringend notwendig?

Bürgerversicherung, Regressrisiko, GOÄ: Unsere Leser haben abgestimmt, welche Themen in der Gesundheitspolitik die nächste Bundesregierung unbedingt anpacken sollte. mehr »

Patienten sollen für Infos zahlen

Patienten und Angehörige sind bei beratungsintensiven Erkrankungen häufig hilflos. Viele Akteure versuchen, neutrale Angebote im Internet bereitzustellen. Ein Biologe will nun Beteiligte auf einer Plattform zusammenführen. mehr »