Ärzte Zeitung online, 07.06.2017

Marburger Bund

Geld muss in der Forschung ankommen

FRANKFURT/MAIN. Nach der Einigung zwischen der Klinikgruppe Rhön und dem Land Hessen über dessen Beitrag zu Wissenschaft und Lehre am Uniklinikum Gießen/Marburg (UKGM) fordert der Marburg Bund, dass die Gelder am Ende auch in Forschung und Lehre ankommen.

Weder enthalte die Übereinkunft "ein klares Bekenntnis", dass die um 15 Millionen auf 73 Millionen Euro jährlich aufgestockten Mittel "die Bedingungen in Forschung und Lehre verbessern sollen".

Noch gebe es eine Aussage dazu, wie die "Zeitkonflikte" der UKGM-Ärzte zwischen Forschung, Lehre und Patientenversorgung zu lösen seien. Auch der Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen sei "weitgehend wertlos", da viele Mitarbeiter befristete Verträge hätten. (cw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Marathon geht Amateuren richtig ans Herz

Wer sich als Amateur an einen Marathon wagt, ist trotz regelmäßigen Trainings kardial gefährdet. Studienautoren geben einen Tipp, um das Herz nicht so stark zu belasten. mehr »

„Das ist keine Propagandaschlacht“

Einige Passagen im geplanten Termineservice- und Versorgungsgesetz stoßen Ärzten sauer auf. Im Interview erläutern die drei KBV-Vorstände, warum sie zuversichtlich sind, dass sich Änderungen noch durchsetzen lassen. mehr »

TK senkt Zusatzbeitrag – Barmer nicht

Nach und nach geben die Krankenkassen ihren Beitragssatz für 2019 bekannt - nun tat dies die Kassen-Schwergewichte TK und Barmer sowie zwei weitere AOKen. Es zeichnen sich sinkende Zusatzbeiträge ab, aber nicht bei jeder Kasse. mehr »