Ärzte Zeitung online, 13.07.2017

Berlin Friedrichshain

Vivantes eröffnet neues Haus

BERLIN. Der kommunale Berliner Klinikkonzern Vivantes hat Ende Juni eines der beiden neuen Bettenhäuser am Standort Friedrichshain eröffnet. Damit ist das erste Teilprojekt des 105 Millionen Euro teuren Ausbauvorhabens nach vier Jahren termingerecht abgeschlossen. Bis 2019 soll ein zweiter Neubau auf dem Gelände des Klinikums in Friedrichshain entstehen. Geplant ist, dass die beiden Neubauten die Stationen aus dem Vivantes Klinikum am Prenzlauer Berg aufnehmen. Dieser Standort wird nur noch zur ambulanten Versorgung genutzt.

Das nun eröffnete neue Bettenhaus bietet auf 23.000 Quadratmetern Platz für 180 Betten in Ein- und Zwei-Bett-Zimmern. Zwei Untergeschosse werden als Tiefgarage und für Technik genutzt. Im Erdgeschoss ist ein ambulantes Zentrum entstanden. Es umfasst unter anderem einen BG-Arzt, ein MVZ mit den Fachrichtungen Orthopädie und Neurochirurgie, sowie weitere MVZ mit radiologischem und nuklearmedizinischem Angebot. Der Vivanteskonzern hat den Neubau aus Eigenmitteln  finanziert. Diese Investition trage erheblich zur Verbesserung der Patientenversorgung bei, meint Vivantes-Chefin Dr. Andrea Grebe. "Wir haben das Klinikum, ein Haus der Maximalversorgung, mit Spitzentechnologie ausgestattet wie zum Beispiel der modernsten Sauerstoff-Druckkammer weltweit. Wir haben aber auch in Stationen investiert, die unseren Beschäftigten optimale Arbeitsabläufe ermöglichen und eine Umgebung geschaffen, in der Patientinnen und Patienten sich wohlfühlen", so Grebe.(ami)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

38 Prozent mehr psychische Diagnosen bei jungen Erwachsenen

Immer mehr junge Erwachsene leiden unter psychischen Erkrankungen. Allein die Diagnose Depressionen hat um 76 Prozent seit 2005 zugenommen, so der Arztreport 2018. mehr »

Vorhofflimmern schlägt aufs Hirn

Nicht nur ein Risikofaktor für Schlaganfall: Vorhofflimmern ist auch für das Gehirn gefährlich. Angststörungen und kognitive Einschränkungen sind Nebenwirkungen, so eine Studie. mehr »

Gericht urteilt über Diesel-Fahrverbote

Müssen Städte die Feinstaub-Notbremse ziehen und Diesel-Fahrzeuge aus den Innenstädten verbannen? Bejaht das Bundesverwaltungsgericht dies, könnte auch die Gesundheitswirtschaft in die Bredouille kommen. mehr »