Ärzte Zeitung, 19.09.2012

Medizintechnik

Zu mietende Forscher sorgen für Innovationen

REGENSBURG (maw). Intensive Personalkosten können auch in der Forschung und Entwicklung für Pharma- sowie Medizintechnikunternehmen einen großen Hemmschuh darstellen, wenn es um das Vorantreiben von Innovationen geht. Einen Ausweg bietet hier das Regensburger Unternehmen rent a scientist.

Dort können Unternehmen nach eigenen Angaben Chemiker für die Forschung ausleihen. Bereits mehr als 100 Innovationen seien so zustande gekommen, wie rent a scientist mitteilt.

Darunter sei auch ein selbst entwickeltes antibakterielles Nanosilber für chirurgische Implantate. Die zähflüssige Masse aus kleinsten Partikeln des Edelmetalls wirke antibakteriell und werde schon in zahlreichen innovativen Produkten verarbeitet.

So zum Beispiel in Schutzanzügen, die Rettungskräfte gegen gefährliche Erreger abschirmen oder im "silbernen Knochenzement", mit dem Chirurgen künstliche Gelenke im Körper fixieren, ohne dass später Entzündungen an den Prothesen entstehen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor. Über eine weitere App erkennt sie Vorhofflimmern. Wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus? mehr »

Abtreibungsgegner darf Ärzte nicht Mörder nennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem katholischen Abtreibungsgegner Grenzen für Kritik an Ärzten aufgezeigt, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. mehr »