Ärzte Zeitung online, 03.12.2013

Karriere

Praktikanten haben schlechte Karten

In der Pharmabranche gibt es die zufriedensten Hospitanten.

BERLIN. Ein Praktikum verhilft jungen Akademikern einer Umfrage zufolge nur selten zum Job, ist inzwischen aber fast immer bezahlt. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Montag vorgestellte Erhebung unter mehr als 7500 Praktikanten in Deutschland.

Die einst so zornige "Generation Praktikum" ist demnach recht zahm geworden: 82 Prozent der Befragten sind mit ihrem Praktikum zufrieden.

Weniger als jeder zehnte allerdings bekam bei seinem Unternehmen auch eine Festanstellung. Die meisten halten nach der Hospitanz maximal noch private Kontakte.

Mit 94 Prozent werden fast alle Arbeitsverhältnisse inzwischen auch vergütet - im Schnitt verdienen die Praktikanten 736 Euro. Befragt wurden allerdings nur Nutzer der Online-Jobbörse Absolventa, die sich an gut ausgebildete, junge Akademiker richtet.

Mehr als die Hälfte der Praktikanten hält das Gehalt trotzdem nicht für angemessen.

Besonders zufrieden sind die Praktikanten der Studie der Unternehmensberatung Clevis zufolge in der Pharma-Branche, bei IT-Unternehmen und im Handel. Ganz hinten liegen dagegen Arbeitgeber in der Medien- und Marketingbranche. (dpa)

Topics
Schlagworte
Personalführung (3031)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Neue Arzneien zum Schutz vor Brüchen

Osteoporose wird oft übersehen. Der Welt-Osteoporose Tag rückt die Erkrankung ins Bewusstsein. Zum Schutz vor Frakturen werden derzeit neue Substanzen erprobt. mehr »

Vergangenheit, die nicht vergeht

Ramstein, Eschede, Loveparade in Duisburg: Großunglücke lassen bei Opfern und oft auch bei Einsatzkräften seelische Wunden zurück. Psychotraumatologen können den Betroffenen in der Regel gut helfen. mehr »

Politik hat die Bedeutung der Arzneimittelforschung erkannt

Gute Versorgungsideen sind in der Politik willkommen, stellte Gesundheitsminister Jens Spahn bei der Springer Medizin Gala zum Galenus-von-Pergamon-Preis klar. mehr »