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Karriere

Praktikanten haben schlechte Karten

In der Pharmabranche gibt es die zufriedensten Hospitanten.

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BERLIN. Ein Praktikum verhilft jungen Akademikern einer Umfrage zufolge nur selten zum Job, ist inzwischen aber fast immer bezahlt. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Montag vorgestellte Erhebung unter mehr als 7500 Praktikanten in Deutschland.

Die einst so zornige "Generation Praktikum" ist demnach recht zahm geworden: 82 Prozent der Befragten sind mit ihrem Praktikum zufrieden.

Weniger als jeder zehnte allerdings bekam bei seinem Unternehmen auch eine Festanstellung. Die meisten halten nach der Hospitanz maximal noch private Kontakte.

Mit 94 Prozent werden fast alle Arbeitsverhältnisse inzwischen auch vergütet - im Schnitt verdienen die Praktikanten 736 Euro. Befragt wurden allerdings nur Nutzer der Online-Jobbörse Absolventa, die sich an gut ausgebildete, junge Akademiker richtet.

Mehr als die Hälfte der Praktikanten hält das Gehalt trotzdem nicht für angemessen.

Besonders zufrieden sind die Praktikanten der Studie der Unternehmensberatung Clevis zufolge in der Pharma-Branche, bei IT-Unternehmen und im Handel. Ganz hinten liegen dagegen Arbeitgeber in der Medien- und Marketingbranche. (dpa)

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