Ärzte Zeitung, 15.06.2009

KV arbeitet an neuer Berechnung der Umlage

BAD SEGEBERG(di). Die KV-Umlage in Schleswig-Holstein bleibt vorerst unverändert. Allerdings erfordern die zunehmenden Selektivverträge möglicherweise eine neue Berechnungsgrundlage. Denn die an Selektivverträgen teilnehmenden Vertragsärzte fragen weiterhin bestimmte Leistungen wie etwa in der Qualitätssicherung von der KV ab. Durch die Korrektur der Gesamtvergütung kommt es aber zu einem geringen Beitragsvolumen für die KV.

Deshalb wird an zwei Varianten gearbeitet, wie die Umlage berechnet werden könnte. Bei der ersten Variante würde jeder Vertragsarzt eine Pauschale an die KV entrichten sowie eine am Honorarvolumen ausgerichtete kleinere Umlage. Bei der zweiten Variante wird ebenfalls eine Umlage entrichtet, der Grundbeitrag aber durch eine Gebührenordnung ersetzt. Konkrete Modelle will die KV im Herbst vorstellen. Nach Angaben der KV-Spitze stimmen sich die KVen bundesweit über ein gemeinsames Vorgehen ab.

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