Ärzte Zeitung, 17.12.2009

Kommentar

Steilvorlage für Service-Angebote

Von Dirk Schnack

Weltfremd, altmodisch und nicht aufgeschlossen gegenüber Innovationen? Ärzte haben längst bewiesen, dass sie genau das nicht sind. Dies will auch die Studie "Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit" nicht vermitteln. Die Ergebnisse der Studie sind aber geeignet, die Haltung vieler Ärzte zu neuen Kommunikationsformen zu hinterfragen.

Dass viele Ärzte nicht wissen, ob und wie sie im Internet bewertet werden, deutet aber nicht auf mangelnde Aufgeschlossenheit, sondern auf Überforderung hin. Auch wenn es für den wirtschaftlichen Erfolg einer Praxis wichtig ist, hat fast kein Arzt Zeit, täglich zahlreiche Bewertungsportale zu durchkämmen. Für Körperschaften und Verbände bietet dies die Chance, ihre Mitglieder mit Serviceangeboten zu entlasten.

Lesen Sie dazu auch den Hintergrund:
Viele Praxischefs kümmern sich nicht um Arztbewertungen im Internet

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Dicker Hals = dickes Risiko fürs Herz

Nicht nur ein dicker Bauch spricht Bände – der Halsumfang eignet sich ebenfalls, um das kardiovaskuläre Risiko abzuschätzen. mehr »

Junge Ärzte müssen etwas zur Versorgung auf dem Land beitragen!

Politik und Verbände mühen sich ab, um junge Ärzte für die Versorgung auf dem Land zu begeistern. Blogger Dr. Jonas Hofmann-Eifler sieht die Verantwortung ein Stück weit auch bei sich und seinen Kollegen. mehr »

Konsequente Strategie gegen Diabetes

Angesichts der epidemischen Zunahme von Diabetes-Patienten in Deutschland, muss die nächste Bundesregierung unbedingt den Nationalen Diabetesplan umsetzen. mehr »