Ärzte Zeitung, 09.02.2010

IvF als außergewöhnliche Belastung absetzbar

MÜNCHEN (nös). Wer wegen Unfruchtbarkeit eine In-vitro-Fertilisation durchführen lässt, kann die Kosten dafür als außergewöhnliche Belastung von der Steuer absetzen. Das geht aus einem jüngst veröffentlichten Urteil des Finanzgerichts München hervor.

Im dem Fall litt der Mann des klagenden Ehepaars an einer "die Fertilität beeinträchtigende Verminderung der Spermienbeweglichkeit".

FG München, Az.: 10 K 2156/08

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Warum Schlafmangel heißhungrig macht

Schlafmangel kurbelt den Hunger an, das kennen viele aus Erfahrung. Warum das so ist, haben jetzt Forscher entschlüsselt: Es liegt nicht an den Hormonen. mehr »

Fertigprodukte mit weniger Fett und Zucker

Bis 2025 soll es weniger Salz, Fett und Zucker in Convenience-Produkten geben. Laut Medienberichten hat sich Ernährungsministerin Klöckner mit der Industrie auf Zielwerte geeinigt. mehr »

EU verbietet Einweg-Plastik

Die EU setzt gegen die Meeresverschmutzung auf ein Einweg-Plastik-Verbot – und darauf, dass die Industrie sich künftig an den Reinigungskosten beteiligt. Warum haben gerade Flaschendeckel dem Deal Steine in den Weg gelegt? mehr »