Ärzte Zeitung, 03.07.2012

Millionenstrafe für Gesundheitsschäden

LUDWIGSHAFEN (dpa). Wegen Gesundheits- und Umweltschäden an einem ehemaligen Chemiestandort in Brasilien sind die Konzerne BASF und Shell zu einer Millionen-Zahlung in einen Entschädigungsfonds verurteilt worden.

Eine BASF-Sprecherin bestätigte am Dienstag in Ludwigshafen Medienberichte, wonach die BASF laut dem Urteil eines brasilianischen Gerichts vom vergangenen Donnerstag mit Shell 490 Millionen Euro plus Zinsen hinterlegen muss.

Das Geld soll Arbeitern und ihren Angehörigen zugutekommen, die bei der Produktion von Pflanzenschutzmitteln Gesundheitsschäden erlitten haben. Die BASF wolle Einspruch einlegen, so die Sprecherin.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Die häufigsten Fehler bei der Opioid-Therapie

Nehmen Patienten Opioide ein, müssen sie einiges beachten. Manches Missverständnis und mancher Einnahmefehler können Ärzte mit zwei Sätzen der Erklärung ausräumen. mehr »

Spahn im Dialog mit den Ärzten

Seit Monaten wird heiß ums Terminservice- und Versorgungsgesetz diskutiert. Heute stellt sich nun Jens Spahn direkt den Fragen der Ärzteschaft zu TSVG, Sprechstunden und Co. Wir sind live für Sie dabei. mehr »

Spahn bleibt bei Sprechstundenzeiten hart

Das Termineservicegesetz wird nachgebessert werden, aber nicht bei den Sprechstundenzeiten. Das stellt Jens Spahn beim Neujahrsempfang des Hausärzteverbands klar. mehr »