Ärzte Zeitung online, 21.03.2018

2017

Weniger Ärztefehler in Rheinland-Pfalz

MAINZ. Der Schlichtungsausschuss der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz hat 2017 in 74 Fällen das Vorliegen eines ärztlichen Behandlungsfehlers bejaht – entschieden hatte er über 329 Fälle.

Laut Kammer haben sich 2017 insgesamt 418 Patienten an den Schlichtungsausschuss gewandt – rund 15 Prozent weniger als im Vorjahr.

 Auch in 2017 betrafen etwa rund drei Viertel der Anträge die Kliniken und ein Viertel den ambulanten Bereich.

Im stationären Bereich kamen mit 55 die meisten Anträge aus der Unfallchirurgie, der Allgemeinchirurgie (48) und der Orthopädie (34). Im ambulanten Bereich führte die Orthopädie (13) vor der Augenheilkunde (neun) sowie der Radiologie (acht). (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Sport nach Infarkt kann Leben retten

Wer nach einem Herzinfarkt sportlich aktiv wird oder bleibt, sorgt dafür, dass seine Überlebenschance sich deutlich erhöht, so eine Studie frisch von der EuroPrevent 2018. mehr »

TK-Versicherte erhalten E-Akte

Die Techniker Krankenkasse hat mit TK-Safe ihre bundesweite elektronische Gesundheitsakte vorgestellt. Patientenschützer und die Verbraucherzentralen pochen auf hohe einheitliche Standards. mehr »

Diese Keime machen Kliniken zu schaffen

Klinikpatienten haben einer Umfrage zufolge die größte Sorge, mit einem multiresistenten Keim infiziert zu werden. Häufig eine mediale Dramatisierung, findet ein Hygieneexperte. Einige Erreger bereiten aber Kopfzerbrechen. mehr »