Ärzte Zeitung, 25.04.2008
 

Rhön will verstärkt in die ambulante Versorgung

FRANKFURT AM MAIN (ava). Weiter auf Wachstumskurs ist der Krankenhauskonzern Rhön-Klinikum.

Der Klinikbetreiber, der sich auf die Übernahme und Sanierung öffentlicher Kliniken spezialisiert hat, hat 2007 einen Umsatz von 2,02 Milliarden Euro erwirtschaftet (2006: 1,93 Milliarden Euro).

Auch der Gewinn erhöhte sich leicht: von 109 auf 111 Millionen Euro. "2007 haben wir demonstriert," so Konzernchef Wolfgang Pföhler am Donnerstag in Frankfurt, "dass wir Kliniken auf allen Versorgungsstufen profitabel führen können." Für das laufende Jahr stellte Pföhler Erlöse in Höhe von 2,1 Milliarden Euro in Aussicht. Der Konzern plant weitere Klinikübernahmen und sondiert derzeit auch den Einstieg ins Auslandsgeschäft.

Verstärkt möchte der Konzern in die ambulante Patientenversorgung einsteigen. Im vergangenen Jahr haben die Rhön-Kliniken sieben Millionen Euro Umsatz in 17 medizinischen Versorgungszentren (MVZ) erwirtschaftet. 2008 rechnet Pföhler mit zehn Millionen Euro. Niedergelassene Ärzte möchte der Konzern als Partner an den MVZ beteiligen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

So schützen sich Krebskranke vor Stigmatisierung

Wer an Krebs erkrankt, muss sich auch mit der damit verbundenen Stigmatisierung auseinandersetzen. Forscher raten zu gezielten Gegenstrategien. mehr »

Sport tut den Gelenken gut - auch bei Multimorbidität

Selbst Arthrosepatienten mit schweren Begleiterkrankungen profitieren von regelmäßigem körperlichem Training. Es gibt allerdings eine Voraussetzung. mehr »

So wird Patienten-Verwechslungen effektiv vorgebeugt

Die Beinahe-Verwechslung bei einer Infusion im Krankenhaus soll Ärzte für mögliche Schwachstellen in der Praxisorganisation sensibilisieren. Hierzu gibt es aktuelle Tipps. mehr »