Ärzte Zeitung, 01.04.2009

DKV und Victoria peilen stärkeres Wachstum an

KÖLN (iss). Die privaten Krankenversicherer DKV und Victoria, die zur Ergo-Gruppe gehören, erwarten für 2009 ein deutlich stärkeres Wachstum als im vergangenen Jahr.

Dazu sollen vor allen Dingen neue Tarife in der Voll- sowie Zusatzversicherung und verstärkte Vertriebsanstrengungen beitragen, so der Vorstandsvorsitzende beider Unternehmen, Günter Dibbern. Bei den neuen Tarifen setzt Dibbern vor allem auf Angebote, die auf die Gesundheitsprogramme und das neue Partnerarztnetz der Versicherer abzielen. "Das Neugeschäft seit Einführung der neuen Tariffamilie und insbesondere das Jahresendgeschäft waren so gut wie seit fünf Jahren nicht mehr", sagte er.

Wieder zulegen werde auch der Verkauf von Zusatzversicherungen über die Kooperation mit gesetzlichen Krankenkassen. Hier gab es im vergangenen Jahr einen Einbruch. 2008 hatten die beiden Unternehmen die Beitragseinnahmen um 0,9 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro gesteigert. Damit blieben sie unter dem Marktwachstum von 2,9 Prozent. Die Zahl der Vollversicherten ging um 1,6 Prozent auf 933 000 zurück.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

30 Minuten Bewegung am Tag verhindern jeden 12. Todesfall

Bewegung verlängert das Leben, das bestätigt die bisher größte Studie zum Thema. Und: Bewegung im Alltag reicht dazu schon aus, es muss kein anstrengender Sport sein. mehr »

Welche Gesundheitspolitiker bleiben im Bundestag?

So sehr sich der Bundestag verändert - viele aus der Gesundheitspolitik vertraute Gesichter werden vermutlich wieder im Gesundheitsausschuss arbeiten. Eine Auswahl. mehr »

Merkel beansprucht Führung weiter für sich

Drastische Einbußen, aber immer noch vorn: Die Wähler versetzen der Union einen Kinnhaken. Die große Koalition scheint passé. Auch die Umfrageteilnehmer der "Ärzte Zeitung" hatten bereits im Vorfeld eine neue "GroKo" abgelehnt. mehr »