Ärzte Zeitung, 28.07.2010

Jede Arbeitsstunde kostet im Schnitt 28 Euro

WIESBADEN (reh). 28,09 Euro, so hoch beziffert das Statistische Bundesamt die durchschnittlichen Kosten je geleistete Arbeitsstunde im Jahr 2008 in Deutschland. Dabei lagen in Ostdeutschland 2008 die Arbeitskosten mit 21,09 Euro um 27,9 Prozent unter dem Niveau Westdeutschlands (29,25 Euro je geleistete Stunde). Der geringste Abstand zum Westniveau habe dabei in den vom öffentlichen Dienst geprägten Branchen bestanden: In "Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung" betrug er im Jahr 2008 nur noch 7,7 Prozent.

Deutschlandweit wurden die höchsten Arbeitskosten in den Branchen Gewinnung von Erdöl und Erdgas (55,28 Euro) und Luftfahrt (53,50 Euro) festgestellt. Am wenigsten kostete eine Arbeitsstunde übrigens in Wach- und Sicherheitsdiensten sowie Detekteien mit 13,32 Euro, der Gastronomie (13,86 Euro) und der Branche Gebäudebetreuung (Hausmeisterdienste, Gebäudereinigung); Garten- und Landschaftsbau (13,89 Euro).

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Freunde hinterlassen Spuren im Gehirn – Rauchen auch

Sport, Alkohol, soziale Kontakte – die Lebensführung spiegelt sich im Gehirn wider, so eine Studie. Und: Raucherhirne laufen auf Hochtouren. Doch das ist nicht positiv gemeint... mehr »

§219a – Eine Reform und ihr Preis

Am Ende ging es schnell: Nach dem Beschluss im Bundestag, dürfen Ärzte künftig informieren, dass sie Abtreibungen anbieten. Glücklich ist mit dem Kompromiss niemand. Auch nicht mit der Studie zu den Folgen einer Abtreibung. mehr »

GBA warnt Spahn vor „Systembruch“

18.30 hDer Versuch von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Bewertungsverfahren im Gemeinsamen Bundesausschuss zu umgehen, stößt auf massive Gegenwehr – nicht nur im GBA. mehr »